03. April 2025

Eingeladen zum Nachdenken und zur Eigeninterpretation

Ausgewählte Kreuzwegstationen der Liebenburger Schlosskirche wurden betrachtet.

Von Barbara Schwinum - An vielen Kirchorten wird in der Fastenzeit der Kreuzweg, der Weg Jesu mit dem Kreuz zu seiner Hinrichtungsstätte, entweder in der freien Natur oder zu Darstellungen in einer Kirche gebetet. Besonders gerne gehe ich ihn betend in Liebenburg in der Schlosskirche mit unseren evangelischen Schwestern und Brüdern, seit wir hierzu Bilder des zeitgenössischen Künstlers Rainer Mortmüller in der Kirche hängen haben. Immer sechs Stationen werden betrachtet, die passende Schriftenlesung hierzu vorgetragen und besondere Gebete dazu gesprochen. In diesem dritten Jahr wurden nun Stationen angeschaut, die wir noch nicht genauer betrachtet hatten.

Die modernen farbigen Bilder laden sehr zum Nachdenken und auch zur Eigeninterpretation ein, wobei die einst von Pastor Schmalstieg zusammengestellten Deutungen und Gebete hierzu sehr hilfreich sind.

Einige Gedanken zu ausgewählten Bildern

2. Station: Jesus nimmt das schwere Kreuz auf seine Schultern

Hier wird man mit der unmittelbaren rohen Gewalt, zu der Menschen fähig sind konfrontiert. 
Jesus du nimmst das Kreuz auf dich und trägst das Leid aller Menschen.

6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

Ein überirdischer Lichtschein bringt ein hilfreiches Tuch zum Leuchten.
Veronika ist überall, wo Menschen sich im Leiden beistehen.

8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen

Fünf Frauen sind auszumachen, eine trägt ein Kind auf dem Arm.
Der gefolterte und fast zerbrochene Jesus rührt sie alle zu tiefem Mitleid.

11. Station: Jesus wird ans Kreuz geschlagen

Der Verurteilte zu Boden gedrückt aufs Kreuz, unkenntlich sein Gesicht.
Herr, du wirst eins mit deinem Kreuz, es verbindet Himmel und Erde, ja alles.

13. Jesus wird vom Kreuz abgenommen

Jesus hat ausgelitten, sein Leib ist bloß noch eine leere Hülle. Mit liebevoller Geste wird er auf einem Schoß gehalten.
Einander Gutes tun mit Herzen Mund und Händen.

14. Station: Jesus wird ins Grab gelegt

Zur letzten Ruhe gebettet in einem Kastengrab. Eine große Gestalt hält Zwiesprache:
„Wie wird es weitergehen?“
„Er ist nicht hier, er ist auferstanden“.
Herr nimm mir die Angst vor den Schrecken des Todes.

Die Kreuzwegandacht hat mich gestärkt, mich weiterhin den Herausforderungen des Lebens zu stellen und das Osterfest mit Freude zu erwarten.


Präventionsfortbildung

Stadt - Land - Gott

Schutzkonzept

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Die modernen farbigen Bilder laden sehr zum Nachdenken und auch zur Eigeninterpretation ein, wobei die einst von Pastor Schmalstieg zusammengestellten Deutungen und Gebete hierzu sehr hilfreich sind.

Einige Gedanken zu ausgewählten Bildern

2. Station: Jesus nimmt das schwere Kreuz auf seine Schultern

Hier wird man mit der unmittelbaren rohen Gewalt, zu der Menschen fähig sind konfrontiert. 
Jesus du nimmst das Kreuz auf dich und trägst das Leid aller Menschen.

6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

Ein überirdischer Lichtschein bringt ein hilfreiches Tuch zum Leuchten.
Veronika ist überall, wo Menschen sich im Leiden beistehen.

8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen

Fünf Frauen sind auszumachen, eine trägt ein Kind auf dem Arm.
Der gefolterte und fast zerbrochene Jesus rührt sie alle zu tiefem Mitleid.

11. Station: Jesus wird ans Kreuz geschlagen

Der Verurteilte zu Boden gedrückt aufs Kreuz, unkenntlich sein Gesicht.
Herr, du wirst eins mit deinem Kreuz, es verbindet Himmel und Erde, ja alles.

13. Jesus wird vom Kreuz abgenommen

Jesus hat ausgelitten, sein Leib ist bloß noch eine leere Hülle. Mit liebevoller Geste wird er auf einem Schoß gehalten.
Einander Gutes tun mit Herzen Mund und Händen.

14. Station: Jesus wird ins Grab gelegt

Zur letzten Ruhe gebettet in einem Kastengrab. Eine große Gestalt hält Zwiesprache:
„Wie wird es weitergehen?“
„Er ist nicht hier, er ist auferstanden“.
Herr nimm mir die Angst vor den Schrecken des Todes.

Die Kreuzwegandacht hat mich gestärkt, mich weiterhin den Herausforderungen des Lebens zu stellen und das Osterfest mit Freude zu erwarten.


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